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Geht Scheidenpilz von alleine weg?

Scheidenpilz – Therapie orientiert sich an der Intensität der Symptome

Pilzinfektionen der Scheide werden von Gynäkologen als überwiegend ungefährliches Krankheitsbild eingestuft. Allerdings ist eine derartige Scheidenpilzinfektion (Vaginalmykose) mit unangenehmen klinischen Anzeichen verknüpft. Laut Medizinern generieren rund 5 – 10 % der Infektionen langwierige Beschwerden, die verhältnismäßig langsam ausheilen. Prinzipiell erfordern nicht alle Vaginalmykosen eine medikamentöse Behandlung, da leichte Infektionen überwiegend ohne medizinische Behandlung verschwinden. In diesen Fällen geht Scheidenpilz von alleine weg. Hierfür müssen spezielle Verhaltensregeln eingehalten werden. Etablieren sich die Symptome anhaltend bzw. steigern diese sich in ihrer Intensität, ist ein Arztbesuch aber unbedingt notwendig.

Lassen sich permanente oder stetig wiederkehrende klinische Merkmale der Infektion erkennen, verschwindet diese nicht von alleine. Werdende Mütter sollten im Rahmen ihrer Schwangerschaft eine gynäkologische Pilzprophylaxe durchführen lassen, um zuverlässig Komplikationen bei einer vaginalen Geburt zu verhindern. Schwangere Frauen müssen eine Pilzinfektion der Scheide grundsätzlich umgehend medizinisch behandeln lassen.

Geht Scheidenpilz von alleine weg?

Die meisten erfassten Scheidenpilzinfektionen werden als medizinisch ungefährliche Vaginalmykosen zu klassifizieren. Sofern die Erkrankten die entsprechende Infektion frühzeitig entdecken und spezifische Ratschläge der Gynäkologen beherzigen, geht Scheidenpilz dann von alleine weg. Demnach bestimmt der individuelle Schweregrad des Pilzbefalls bzw. die Intensität der Pilzbesiedelung, ob die Notwendigkeit für eine medikamentöse oder ärztliche Behandlung besteht. Ist die Konzentration der Pilze marginal, geht Scheidenpilz z.T. auch von alleine weg.

Hinweis: Schwangere sind von dieser These ausgenommen. Geht eine Schwangerschaft mit Symptomen einer Scheidenpilzinfektion einher, ist eine ärztliche Therapie umgehend umzusetzen. Schwangere Frauen sollten keine eigenständige Therapie mit freiverkäuflichen Medikamenten aus der Apotheke vornehmen, da nicht alle Produkte aufgrund ihrer Zusammensetzung für Schwangere zugelassen sind.

Die ersten Anzeichen von Scheidenpilz

Registrieren Frauen die ersten charakteristischen Anzeichen einer Pilzinfektion der Scheide, sollten direkt bestimmte Verhaltensregeln konsequent ausgeführt werden, um ein Fortschreiten der Pilzbesiedelung effektiv zu unterbinden. Demnach empfehlen Gynäkologen betroffenen Patienten für die Säuberung des Genitalbereiches ausschließlich PH- neutrale Reinigungsmittel zu verwenden. Zusätzlich ist die sensible Haut in der Intimregion regelmäßig einzufetten. Da das Wachstum der Pilze durch eine feucht – warme Umgebung forciert wird, sollten erkrankte Patienten stets luftdurchlässige Unterwäsche tragen.

Ebenso wird empfohlen, den Intimbereich nach jedem Toilettengang mit geringer Föhnhitze trocken zu föhnen. Bei leichten Symptomen tragen Sitzbäder mit Kamille zur Linderung der Beschwerden bei. Gynäkologen empfehlen die Haut im Genitalbereich im Zuge der Infektion zu schonen bzw. keinen intensiven Reizen auszusetzen.

geht scheidenpilz von alleine wegDaher sollte im Idealfall während der Scheidenpilzinfektion auf Geschlechtsverkehr verzichtet werden. In vielen Fällen geht Scheidenpilz von alleine weg, wenn diese Aspekte umgesetzt werden. Daher geht Scheidenpilz von alleine weg, sofern präventive Maßnahmen zur Ausbreitung ergriffen werden.

Als medizinisch umstritten gilt die Theorie, den Pilz über eine konstant zuckerarme Ernährung aushungern zu können. Zudem raten Fachärzte eindringlich davon, zur Behandlung mit Naturjoghurt -getränkte Tampons in die Scheide einzuführen. Der Naturjoghurt enthält Konservierungsmittel, die das Ungleichgewicht der Scheidenflora begünstigen sowie eine Reizung der Scheide hervorrufen. Zusätzlich sollten vermeintliche Hausmittel gegen Scheidenpilzinfektionen wie etwa Essig, Teebaumöl oder Knoblauch nicht genutzt werden, weil die Produkte die Scheidenflora schnell angreifen können. Unterstützt durch mutmaßliche Hausmittel wird Scheidenpilz nicht bekämpft. Im Extremfall sorgen die ungeeigneten Eigentherapie-Maßnahmen dafür, dass sich der Pilzbefall und die Entzündung ausbreiten und die Merkmale chronisch werden.

Anwendung von rezeptfreien Antipilzmitteln (Antimykotika)

Führen die empfohlenen Verhaltensregeln zu keiner Verbesserung der klinischen Merkmale, sollten Patienten die Beschwerden mit Hilfe von rezeptfreien Antipilzmitteln behandeln. Die Artikel sind nicht rezeptpflichtig und können in jeder Apotheke unkompliziert erworben werden.

Primär werden die Präparate in Form von „Drei – Tage – Therapien“ angeboten. Vorwiegend setzen sich die Arzneien aus einer Creme, die für die Anwendung im äußeren Intimbereich konzipiert ist, und einem Zäpfchen zum Einführen in die Scheide zusammen.

Gynäkologen raten wegen der ausgeprägten Wirksamkeit und der guten Verträglichkeit oft zur Nutzung von Imidazole. Im Rahmen der Behandlung mit den Präparaten können z.T. brennende Schmerzen auftreten. Stellt sich nach drei Tagen keine offensichtliche Besserung des Krankheitsbildes ein, muss unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Durch die Behandlung mit den Medikamenten geht Scheidenpilz von alleine weg, wenn die Beschwerden nicht stark ausgeprägt sind.

Therapie durch einen Gynäkologen

scheidenpilz behandelnDer Mediziner gibt eine individuell zugeschnittene Therapie aus. Ist die Behandlung abgeschlossen, analysiert der Arzt durch eine Pilzkultur, ob die Scheide trotz der Therapie noch Hefepilze aufweist. Besiedeln die Erreger im Anschluss an die Behandlung immer noch den Genitalbereich, wird orientiert an der Befundlage, eine zusätzliche andere Behandlung eingeleitet. Die Untersuchung auf einen fortbestehenden Pilzbefall wird etwa 7 bis 10 Tage nach dem letzten Behandlungstag durchgeführt. Nach diesem Zeitfenster befinden sich keine Medikamentenreste mehr in der Vagina.

Vaginal – Antiseptika, die den Inhaltsstoff Povidon – Jod beinhalten, verfügen über eine breite Wirksamkeit gegen verschiedene Pilzkulturen. Mit Hilfe der Produkte geht Scheidenpilz von alleine weg. Patienten mit Schilddrüsenüberfunktion wird aber ausdrücklich von dem Konsum der Artikel abgeraten. Beraten Sie sich hierzu mit Ihrem Arzt.

Die Pilze können während ungeschützten Geschlechtsverkehrs übertragen bzw. an den Partner weitergegeben werden. Männer erkranken in der Folge oft an einer Eichelentzündung. Die Frau kann den Mann bereits mit den Pilzkulturen infizieren, wenn noch keine klinischen Merkmale in Erscheinung getreten sind. Werden diese erkennbar, müssen beide Geschlechtspartner zeitnah mit einem Antimykotikum therapiert werden. Geschieht dies, geht Scheidenpilz von alleine weg. Somit wird verhindert, dass die Infektion anhaltend zwischen beiden Parteien weitergegeben wird.


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