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Symptome des Scheidenpilz

Scheidenpilz muss nicht zur Belastungsprobe für die weibliche Gesundheit werden

Es gibt viele Frauen, bei denen allein schon der Gedanke an eine Pilzinfektion im Intimbereich für Scham und Unwohlsein sorgt. Sie zögern den Gang zum Frauenarzt immer mehr hinaus, da sie glauben, dass es eine Krankheit ist, die auf einen ungepflegten Intimbereich zurückzuführen ist, doch dieses ist nicht der Grund für die Verbreitung von Scheidenpilz. Oftmals ist sogar eine übertrieben Pflege des Intimbereichs als Ursache zu sehen. Wenn eine Pilzerkrankung im Intimbereich nicht zu häufig auftritt, dann können sie mit entsprechenden Tabletten oder Cremes aus der Apotheke behandelt werden. Bei einer Erkrankung sollte allerdings ein Frauenarzt aufgesucht werden. Dieser kann dann nach einem Abstrich die genaue Art des Pilzes bestimmen, so dass dann mit einer individuellen Dosierung der Medikamente eine Heilung herbeigeführt werden kann.

Die ersten Anzeichen für eine Pilzerkrankung

Wenn sich ein erstes Jucken in der Scheide bemerkbar macht, dann kann dies oft als Symptom für Scheidenpilz gedeutet werden. Der Juckreiz kann an unterschiedlichen Stellen im Bereich der Scheide auftreten: hier können die äußeren Lippen des Schambereichs oder auch der Eingang zur Scheide selbst betroffen sein. Wenn man in diesem frühen Stadium bereits die Vermutung hat, dass es die Symptome von Scheidenpilz sind, dann sollte man bereits entsprechende Maßnahmen ergreifen. Mittel gegen Scheidenpilz sind in jeder Apotheke rezeptfrei zu bekommen. Der Gang zum Arzt ist aber auf jeden Fall immer zu empfehlen, um eine genaue Indikation der Symptome zu bekommen.

Ausgeprägte Symptome für Scheidenpilz

Neben dem entsprechenden Juckreiz können weitere Begleiterscheinungen auftreten, die als Symptome für Scheidenpilz gesehen werden können. Die Wände der Scheide können mit einem weißen Belag überzogen sein.

symptome scheidenpilzHierbei ist allerdings zu beachten, dass kein fischiger Geruch auftreten darf, da dieses eher kein Symptom von Scheidenpilz ist, sondern es sich dabei vielmehr oft um eine bakterielle Infektion handelt, die vom Frauenarzt dann mit den entsprechenden Antibiotika behandelt werden muss. Dies ist auch ernst zu nehmen, da solche Infektionen weitreichende Folgen wie z.B. Unfruchtbarkeit mit sich bringen können.

Symptome die auf einen ausgeprägten Krankheitsverlauf hinweisen können, können gerötete und auch geschwollene Schamlippen sein. Auch allgemeine Schwellungen und Rötungen können im Bereich der Scheide als Indiz für eine Pilzerkrankung gesehen werden. Des Weiteren klagen betroffene Frauen auch über einen milchig-weißlichen Ausfluss, der manchmal sogar klumpig und fast breiig sein kann. Diese Symptome für Scheidenpilz können meistens nicht mehr ignoriert werden und sollten dann auch ärztlich abgeklärt werden.

Die Signale des Körpers sollten beachtet werden

Wenn die Symptome für Scheidenpilz auftreten, dann sollte man diese auch wirklich ernst nehmen, denn eine solche Erkrankung kann chronisch werden und schließlich ist sie im Alltag auch mehr als unangenehm. Es ist wichtig, dass die Anzeichen auch für sich gesehen werden, denn nicht alle Symptome müssen immer vorhanden sein. Außerdem ist es auch möglich, dass die Symptome von einem Scheidenpilz wieder verschwinden, obwohl der Pilzbefall noch vorhanden ist. Diese kann dann auch darauf hindeuten, dass der Krankheitsverlauf in einen chronischen Verlauf münden kann.

Die Symptome für Scheidenpilz können bei einer längerfristigen Erkrankung auch dazu führen, dass z.B. der Spaß beim Sex zurückgeht, da sexuelle Handlungen durch die Infektion sehr schmerzhaft sein können. Außerdem kann auch ein brennender Schmerz beim Wasserlassen auftreten, der in vielen Fällen mit einer Nieren- oder auch Blasenentzündung verwechselt wird.

Um die Symptome für Scheidenpilz gar nicht erst aufkommen zu lassen, sollte man unbedingt für eine gesunde und ausgeglichene Scheidenflora sorgen. Diese wird vor allem durch die sogenannten Milchsäurebakterien geprägt.

Eine gesunde Scheide lässt den Symptomen für Scheidenpilz keine Chance

scheidenpilz ursachenWenn die Symptome für Scheidenpilz auftreten, ist die Erkrankung bereits oft in vollem Gange. Eine Vorbeugung ist daher wichtig, damit Scheidenpilzerkrankungen sich nicht erst entwickeln können.

Dies kann auch im Alltag ohne medikamentöse Unterstützung geleistet werden: eine kohlenhydratarme Ernährung bei der wenig Zucker aufgenommen wird, ist eine gute Unterstützung. Des Weiteren sollte kein ungeschützter Geschlechtsverkehr mit wechselnden Partnern stattfinden, denn das begünstigt die Ausbreitung der unterschiedlichsten Bakterien, was auch Scheidenpilz begünstigen kann. Auch die Einnahme von Antibiotika kann die Gesundheit der Scheide schwächen.

Wenn eine gesunde Lebensweise beherzigt wird, dann haben die Symptome für einen Scheidenpilz weniger Chancen überhaupt aufzutreten. Außerdem ist eine ausgeprägte Behandlung bei den ersten Anzeichen sehr wichtig, so bekommt man die Erkrankung schnell in den Griff.


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